Unser ISE 2026 Rückblick
Barcelona, volle Hallen, viele Gespräche und noch mehr Ideen. Unter dem Motto „Push Beyond“ hat sich die ISE 2026 für uns als IDS Group so angefühlt, wie eine Messe heute sein sollte: weniger Technik um der Technik willen, mehr Lösungen, die Erlebnisse in Räumen und auf Events wirklich stärken. Genau deshalb waren wir mit Kundenberater*innen von auviso und Kilchenmann vor Ort und haben die wichtigsten Eindrücke verdichtet.
Warum wir mit der IDS Group an die ISE gingen
Die ISE ist für uns kein Selbstzweck. Wir nutzten die Tage in Barcelona, um Trends zu prüfen, Hersteller direkt zu challengen und vor allem eines mitzunehmen: konkrete Ansatzpunkte, die unseren Kund*innen in Projekten helfen, egal ob im Bereich Events oder Festinstallationen. Dass die ISE 2026 dabei besonders stark auf Zukunftsthemen wie AI, Sustainability und Cybersecurity gesetzt hat, war spürbar und passt zur aktuellen Realität in Projekten: vernetzt, dynamisch, erlebnisorientiert.
Grossbildanzeigen 2026: unsere drei Hauptlearnings
1) System schlägt Einzelkomponente
Im Grossanzeigenbereich zählt immer weniger das einzelne Produkt, sondern das Zusammenspiel aus Bildfläche, Zuspielung, Processing, Steuerung und Betrieb. Wer Wirkung will, muss Stabilität, Servicefähigkeit, Redundanz und Monitoring von Anfang an mitdenken. So wird aus einer beeindruckenden Demo eine Lösung, die im Livebetrieb zuverlässig funktioniert.
2) Aufbau und Betrieb werden einfacher, weil der Markt reifer wird
Viele Entwicklungen zielen darauf ab, typische Hürden zu reduzieren. Der Fokus liegt auf Themen wie schnellere Montage, weniger Komplexität bei Signalwegen und Inbetriebnahme, mehr Planbarkeit im Setup. Gerade bei wechselnden Locations und engen Zeitfenstern macht das den Unterschied zwischen „geht irgendwie“ und „läuft sauber“.
3) Content entscheidet über die Wirkung, KI beschleunigt den Weg dorthin
Neue Formate und Inszenierungen jenseits von 16:9 sind technisch zunehmend machbar. Der Engpass ist häufiger der Content. Genau hier wird KI praktisch. Und zwar indem sich Inhalte schneller erstellen, adaptieren und testen lassen. Das macht mutigere Bildflächenkonzepte alltagstauglich und bringt Teams schneller von der Idee zur Umsetzung.
Fazit: Push Beyond heisst für uns, Wirkung planbar zu machen
Die ISE 2026 hat klar gezeigt, wohin sich die Branche bewegt: weg von Einzelinnovationen, hin zu Lösungen, die im Zusammenspiel funktionieren und im Alltag bestehen. Die grossen Themen der Messe waren dabei nicht abstrakt, sondern sehr konkret: AI vereinfacht Workflows, Sustainability beeinflusst Auswahl und Betrieb von Technik, und Cybersecurity wird relevanter, sobald Systeme vernetzt und Inhalte über mehrere Stationen verteilt werden. Genau in dieser Praxisrealität entwickeln sich auch Grossbildanzeigen weiter als Teil eines Gesamtsystems und nicht als Einzelkomponente.
Für uns als auviso bleibt der Anspruch derselbe: Trends sind erst dann wertvoll, wenn sie sich in konkrete, zuverlässige Setups übersetzen lassen, ob auf dem Eventfloor oder in der Festinstallation. Aus den Eindrücken aus Barcelona nehmen wir vor allem eines mit: Es gibt mehr Möglichkeiten denn je, Bildflächen als Erlebnisfaktor einzusetzen, vorausgesetzt Konzept, Content und Betrieb werden von Anfang an zusammen gedacht.
Wenn Sie gerade ein Projekt planen oder eine bestehende Lösung weiterentwickeln möchten, sprechen Sie mit uns. Wir teilen gern unsere Learnings und zeigen, welche Ansätze sich in der Praxis bewähren.
